Professionelle Infrastruktur für Virtualisierung, Netzwerktechnik und Self-Hosting auf Basis von Proxmox VE.
Hypervisor
Proxmox VE (Cluster)
Networking
pfSense
Storage
ZFS / Shared Storage
Zusammenfassung
Mein Homelab ist eine produktive Lern-Umgebung für Virtualisierung und Orchestrierung. Es dient als Testfeld für moderne IT-Infrastrukturen, wobei der Fokus auf Hochverfügbarkeit, Netzwerktrennung und effizientem Ressourcenmanagement liegt.
Architektur-Graphik: Übersicht über die Netzwerk- und Virtualisierungs-Struktur des Homelabs
Hardware & Architektur
Die Infrastruktur ist auf Redundanz und spezialisierte Workloads ausgelegt. Durch die logische Trennung zweier Proxmox-Knoten bleibt das gesamte Netzwerk inklusive Firewall und Hausautomation auch während Wartungsarbeiten stabil.
Zentrales Homelab Dashboard
Virtualisierung & Knoten-Konzept
Die Dienst-Landschaft ist strikt nach Ressourcenbedarf und Kritikalität aufgeteilt:
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Knoten 1 (Hauptserver): Intel i5-12400F, 32 GB RAM. Beherbergt rechenintensive Workloads wie den Media-Stack (Jellyfin, ARR-Suite), Gameserver und KI-Experimente.
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Knoten 2 (Mini-PC): Intel i5-10500T, 8 GB RAM. Fokus auf 24/7-Netzwerkdienste (pfSense, Home Assistant, Proxy, Netbird-Tunnel).
Spezialisierte Services
Innerhalb des Clusters kommen verschiedene Virtualisierungs-Technologien zum Einsatz:
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Containerisierung (LXC/Docker): Verwaltung via Portainer. Nutzung von Netbird Tunneln für sicheren Remote-Zugriff ohne offene Ports.
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Split-DNS & Local SSL: Ein pfSense DNS-Resolver fängt spezifische Subdomains ab und leitet sie an einen lokalen Reverse Proxy. Das ermöglicht durchgehend SSL-verschlüsselten Traffic im Heimnetzwerk. Von extern greift dieser DNS-Override nicht mehr – dort läuft derselbe Traffic stattdessen über den Netbird-Tunnel, ohne dass ich für unterwegs eine andere Adresse merken muss.
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GPU Passthrough: Durchreichen der GPU an eine dedizierte VM für lokale KI-Modelle (Whisper Speech-to-Text).
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Security: Implementierung eines strikten Firewall-Regelwerks und Netzsegmentierung zur Absicherung kritischer Dienste.
Herausforderung
Die größte Hürde war der Netbird-Tunnel selbst: Bis Split-DNS intern und der Tunnel extern zuverlässig dieselbe Domain auf die richtige Seite auflösten, ohne dass sich Home Assistant oder der Reverse Proxy dabei querstellten, brauchte es mehrere Anläufe mit Firewall-Regeln, die sich gegenseitig blockierten. Erst danach hat sich das pfSense-Setup als der richtige Ansatz für den Rest des Netzwerks bestätigt.
Das Ergebnis
Zwei Proxmox-Knoten, ein durchgängig verschlüsseltes internes Netzwerk und GPU-Passthrough für lokale KI-Modelle laufen inzwischen stabil nebeneinander. Das Homelab ist damit weniger ein abgeschlossenes Projekt als ein laufendes Testfeld, an dem ich weiterbaue, sobald eine neue Idee ansteht.